Welcome to diversCITY!

Welcome to diversCITY! Queer in Schöneberg und anderswo

Eröffnung 24.1.2019 um 18 UHR I Ausstellung vom 25.1. bis 15.12.2019 - kostenlos
Alle Infos auch zum Begleitpramm hier

Im fünften Jahr des Modellprojekts ALL INCLUDED! bietet eine neue Ausstellung des Jugend Museums einen kreativen und spielerischen Zugang zu vielfältigen Lebensweisen – historisch und aktuell. Das Wortspiel im Titel deutet es an: Es geht darum, die Diversität des innerstädtischen Lebensumfelds zu erkunden, wertzuschätzen und sich selbst als Teil davon zu verstehen. Zugleich wird auch die queere Geschichte des Schöneberger „Regenbogenkiezes“ fokussiert.

2017 wurde das Modellprojekt ALL INCLUDED! bereits als herausragendes Projekt für künstlerisch-kulturelle Vermittlung mit dem bundesweit ausgelobten BKM-Preis Kulturelle Bildung der Bundesregierung ausgezeichnet. Video-Stationen im Aktionsraum der neuen Ausstellung zeigen Einblicke in das Modellprojekt und in die vielen Workshops, Lernwerkstätten und Ausstellungen, die im Laufe des Projekts mit über 3000 beteiligten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen entstanden sind.

Besucher_innen von diversCITY sind nun eingeladen, die eigene Perspektive zu hinterfragen und verschiedene Dimensionen von Vielfalt kennenzulernen. Im Zentrum der Ausstellung findet sich ein phantasievolles Stadtmodell. Mit rund 80 Gegenständen macht es neugierig auf die Menschen, Orte und Geschichten, die sich dahinter verbergen und erforscht werden wollen.

Der dritte Ausstellungsraum steht unter dem Motto: Sei Teil von diversCITY! Er wurde in Kooperation mit Studierenden des Fachbereichs Museumsmanagement und -kommunikation der HTW Berlin entwickelt und stellt „queere“ Exponate aus Berliner Museen und Gedenkstätten vor. Gleichzeitig lädt es Besucher_innen ein, diesen Raum aktiv mitzugestalten und eigene Geschichten zu hinterlassen. Denn eine Stadt der Vielfalt lebt von mannigfaltigen Perspektiven!

Gefördert vom Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!

 

 

All Included mobil

 

Mit All Included mobil kommt das Jugend Museum ins Klassenzimmer.
Die mobile Ausstellung ist als zweitägiger Workshop konzipiert und bietet ein differenziertes Methoden-Set zum spielerischen Erforschen von Geschlechterrollen und vielfältigen Lebenswelten.

Begleitet vom pädagogischen Team des Jugend Museums können die Schüler_innen an den interaktiven Stationen »Familie und Freundschaft«, »Menschen und Geschichten«, »Gender (und) Marketing« forschen und diskutieren.

Unser mobiles Workshop-Format regt dazu an, sich kreativ mit unterschiedlichsten Fragen auseinanderzusetzen. Was bedeutet eigentlich »gender«? Seit wann ist rosa eine Farbe für Mädchen? Wie leben Trans*menschen? Was ist eine Wahl-Familie?

Objekte, Fotoboxen, biografische Mappen, Dokumente, Quellenmaterialien und Glossare bilden zusammen ein spannendes und ungewöhnliches Setting, in dem die Schüler*innen Entdeckungen machen und sich darüber austauschen können.

 

All Included Toolkit

Zur Weiterarbeit im Unterricht ist ein Toolkit für Lehrkräfte und Multiplikator*innen entwickelt worden.

In einer Reihe von Angeboten können Lehrkräfte und Multiplikatopr*innen gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen einen spielerischen Zugang zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt erproben und das jeweils mit einem anderen Fokus.

Toolkit #1 blickt auf das weite Spektrum von Familie und Freundschaft. Wer gehört dazu? Welche unterschiedlichen Lebens- und Liebesformen gibt es? Wie wird Zusammenleben organisiert?

Toolkit #2 betrachtet ganz konkrete Menschen und deren Geschichten, zumeist Geschichten, die von einer selbstbestimmten Lebensweise erzählen und eine Vielfalt an Lebensentwürfen darstellen.

Toolkit #3 beschäftigt sich mit Strategien von Gender (und) Marketing. Geschlechterstereotype und -klischees - wo begegnen sie uns und wie werden sie infrage gestellt?

Ausstellung Non-Binary

Verlängert bis zum 8. April 2018 !!

Eröffnung 1.12.2017 I Ausstellung vom 2.12.2017 bis 8.4.2018

Parker R. Hirschmüller hat über soziale Netzwerke nach Menschen gesucht, die nicht in das Zweiersystem von männlich und weiblich hineinpassen, sondern sich selbst als non-binary bezeichnen. Mehr als fünfzehn Menschen waren bereit, Parker ein Interview zu geben und sich portraitieren zu lassen. Die Fotos und Zitate im Jugend Museum bieten sehr persönliche Zugänge zu diesem aktuellen Diskurs und sind Ausgangspunkt für die weitere Auseinandersetzung mit dem Thema Geschlecht und Identität.

 

 

Ausstellungsbegleitend führte Parker R. Hirschmüller zusammen mit dem Museumsteam Workshops für Schulklassen durch. Kinder und Jugendliche konnten spielerisch mit eigenen Sichtweisen und Haltungen zu Gender und Identität experimentieren und ihre Ergebnisse in Fotos dokumentieren.